Über uns:

12.03.2012

Leider durften wir nicht mehr sehr lange glücklich sein. Seit Januar 2012 besteht unser Rudel nur noch aus meinem Frauchen, unseren Katzen und mir.

Diese Siutation fällt uns beiden nicht leicht, und wir haben noch nicht die Kraft dazu, diesen Teil unserer Seite ganz umzugestalten. Doch so wie es hier steht, wäre es nun nur noch eine Lüge. Da wir jedoch Ehrlichkeit schätzen,  wollen wir diesen Text ,  hier nicht einfach so stehen lassen, auch das alte Foto musste dringend ersetzt werden.

Irgendwann werden wir diesen Teil unserer Homepage umgestalten. 

Bis dahin kann halt jeder nachlesen, wie einst alles mit uns Hunden begann.

Eigentlich ist es so, wie es nun hier steht,  ja auch unsere ganze Geschichte.

Es war eine sehr, sehr schöne Zeit, und im Moment ist alles sehr traurig.

Doch es gibt ein Licht, am Ende eines jeden Tunnels, möge er auch noch so lang sein.

 

Für Basira:

Du wirst immer ein Teil in unseren Herzen  bleiben,  und wir werden Dich immer lieben!

 

 

 

Unser Rudel,- wie alles begann...

 

Da ich  hier auf dieser Seite das Meiste zu sagen habe, nehme ich gleich mal das Zepter in die Pfote, und stelle uns vor.

Dreist wie ich bin, fange ich  mit mir an. Ich heiße Rushing Wind's Airborne Arani, und bin eine Golden-Retrieverhündin, aus der Arbeitslinie. Um es kurz zu machen werde ich jedoch meist Rani gerufen. Ich bin das jüngste Mitglied unseres Rudels.

Die nächste im Bunde ist Basira de la Maison Malibu, die ganz einfach auf den Namen Sira hört. Sie ist eine sehr agile Malinoishündin, 4 Jahre älter als ich, und meine aller beste Spielkameradin. Als ich in dieses Rudel kam, hat Sira mich gleich bei meiner Ankunft adoptiert, und wir beide halten zusammen wie Pech und Schwefel, auch wenn Sira meistens das Sagen hat.

Außerdem leben noch Kater Kimba und Katze Lilly bei uns. Wir sind also ein sehr gemischtes Rudel, verstehen uns aber alle prima.

Unsere Menschen heißen Andreas und Andrea. Beide sind 1968 irgendwo im Ruhrgebiet geboren, und treiben heute in der Stadt Kamp-Lintfort ihr Unwesen.

Andrea ist schon als kleines Kind total verrückt auf uns Hunde gewesen. Wenn andere Mädchen mit ihren Puppen spielten, hatte sie immer ihre Stoffhunde dabei. Als sie 12 Jahre alt war, erfüllte sich ihr größter Wunsch,und Schäferhundhündin Senta zog bei ihrer Familie zu Hause ein. Die 2 erlebten zusammen viele Abendteuer, und wenn Andrea mal traurig war, so war es Senta, die sie am Besten trösten konnte.

Für Andrea war es immer klar, dass sie auch später, wenn sie erwachsen ist, wieder einen Hund haben wollte. Dies mußte allerdings warten bis sie 30 Jahre alt war. Im Dezember 1998 kam Lara (Romney's Makepeace),  als erster Hund in unser Rudel. Genau wie ich, war sie eine Golden-Retrieverhündin, zufällig aus einer Arbeitslinie. Andreas der sich vorher nie so viel mit Hunden beschäftigt hatte, und auch nicht mit ihnen aufgewachsen war, hatte die kleine Zuckerschnute ebenfalls sofort in sein Herz geschlossen. Heute ist er genauso verrückt auf Hunde wie Andrea,- manchmal sogar noch etwas schlimmer.

Lara war der beste Anfängerhund, den man sich wünschen konnte, und meine Menschen haben sehr viel, von ihr lernen dürfen. An Hundesport hatten meine Leute nie  gedacht, eigentlich wollten sie  nur eine Welpenschule besuchen. Doch Lara entwickelte sich schnell zum Streber der Gruppe. Sie lernte sehr schnell und gerne, mit ihr war alles so  einfach, und plötzlich konnten meine Menschen nicht genug von der Arbeit mit Hunden bekommen.  So ist Lara es also Schuld, dass meine Menschen zum Hundesport kamen, und wir 4 heute den größten Teil unserer Freizeit auf dem Hundeplatz, meist beim Obedience, verbringen.

Leider litt Lara an einer sehr schweren Krankheit, Myasthenia gravis, welche bei Hunden zum Glück recht selten ist. Dank guter Tierärzte und Medikamente, konnte sie trotzdem ein sehr ausgefülltes, glückliches und für diese Krankheit recht langes Leben führen.

Als Lara 7 Jahre alt war, verliebte Andreas sich in eine Malinoishündin, und kurze Zeit später machte Basira unser Rudel komplett.. Da Lara Welpen immer geliebt hat,  war sie sehr glücklich darüber. Klein Sira wirkte auf Lara wie ein Jungbrunnen, und manchmal hatten meine Menschen das Gefühl nun zwei junge Hunde zu haben. Jetzt  hatte auch jeder Mensch seinen "eigenen" Hund für den Hundesport, und Lara wurde ganz zu Andrea's Hund.

Als Lara mit 10,5 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen mußte, war es für meine Menschen, als hätte man ihnen ein Stück aus dem Herzen gerissen. Besonders Andrea hat sehr lange mit ihrer Trauer kämpfen müssen, da Lara ja ganz "ihr" Hund geworden war, was sie im Alter immer mehr gezeigt hatte.

5 Monate später kam ich in unser Rudel, und wurde Andrea's neue Partnerin.

Andrea konnte sich zuerst nicht so richtig vorstellen, ein zweites Mal so eine innige Mensch/Hund- Beziehung wie mit Lara zu erleben,- und dennoch ist es ihr mit mir passiert. Manchmal hat sie das Gefühl, Lara hat mich ihr direkt vom Himmel geschickt. Schade, dass ich sie nicht mehr kennen lernen konnte.

Nun sind wir alle wieder sehr glücklich und hoffen, dass es noch viele Jahre so bleibt.